Freitag, 13. Oktober 2006

Nachtrag 6

Die Woche: Nachdem Sebastian wieder aus meinem Zimmer "ausgezogen" war, habe ich Sonntag mit putzen verbracht. Naja, ich war sowieso dran, die WG zu säubern, also zog sich das hin... Aber nach einer Neuinstallation kann ich nun endlich Skype benutzen und chattete erstmal ausgiebig mit Mareile. Dienstag waren Inga und ich mal wieder beim Sognsvann. Es war schon ziemlich schwer diesmal, aber wir schafften es wieder ins eiskalte Wasser zu springen. Verena warnte mich nun aber am Telefon vor Schock und Atemnot. Langsam rein werden wir es wohl nicht schaffen außer uns bietet jemand ne stattliche Summe Geld... Mittwoch Abend hatte ich die Marburger Mädels zur Bauchtanzstunde eingeladen. Das war super Entspannung vor dem Norwegischvortrag am Donnerstag. Ich hatte bis Mittwoch keine Ahnung über welches Thema ich referieren sollte, also habe ich mich im Internet inspierieren lassen. Letztendlich hieß es: rimelige flyreiser. Bisschen bei wiki abgeguckt, aber was sollt´s. Also: Hvis du vil reise i hele verden, kan du ta flyet. För det var ofte for dyrt. Men i dag eksisterer mange tilbut fra billige flyselskap... Gestern Abend war ich dann zum Spanish Dinner geladen. Hmm. Tortilla! Die anwesende Chinesin versuchte uns den äußerlichen Unterschied zwischen ChinesInnen, JapanerInnen und Süd-KoreanerInnen zu erklären. Das sei ganz einfach... Nach ihren Aussagen sind also die ChinesInnen hübsch und haben größere Augen als die JapanerInnen. KoreanerInnen haben dagegen ein größeres Gesicht. Hoch interessant, doch, ob das einem Realitätstest standhält? Die Australierin hingegen versuchte uns für Veggimite zu begeistern. Es sieht ja leider nur so aus, als wäre es Schokocreme. Schon der Geruch lernt das Fürchten und Lucas versuchte sich - vergeblich - rauszureden. Die größte Frage des Abends: Wie können die AustralierInnen dies zum Frühstück essen??? Gehirnwäsche, Vererbung, Klima?
Heute stand mein zweiter Vortrag an, allerdings auf Englisch. Ich war damit noch gerade so fertig geworden. Ich hasste den Text schon nach erstmaligem Lesen, aber da kann man nichts machen. Zugesagt ist zugesagt...

Nachtrag 5

Donnerstag (5.Okt.): An diesem Tag sind Sebastian und ich ins Fitnessstudio und schwimmen gegangen. Wir waren den ganzen Nachmittag gut beschäftigt im Domus Athletica, schließlich sollte sich Sebastians Einzelkarte auch lohnen. Danach waren wir sehr hungrig und überlegten spontan zu grillen. Ich hatte noch einen Engangsgrill und schon war die Sache perfekt. Bei 10 Grad auf dem Balkon zu sitzen und zu grillen ist schon lustig...

Samstag (7.Okt.): Sonntag musste Sebastian wieder zurück fliegen, also hatten die Jungs beschlossen am Samstag in die Sauna zu gehen und danach auch auf dem Balkon zu grillen. Inga und ich sprangen zur selben Zeit mal wieder in den Sognsvann! Kaaalt!
Später sind Sebastian und ich dann noch nach Grünerlökka gefahren, um den Abend im "rustique" ausklingen zu lassen. Das ist eine super schöne Kneipe mit alten zusammen gewürfelten Möbeln in Nähe der Haltestelle Nybrua.

Nachtrag 4

Dienstag und Mittwoch (3./4.Okt.): In der Woche waren wir noch viel in Oslo unterwegs, haben Grünerlökka angesehen, sind am Akerselva lang gelaufen og sa videre... Dienstag wollten wir mal mit der Trikk ganz weit fahren und zwar in Richtung Süden, weil wir uns einen Blick auf den Oslofjord erhofften. Es regnete schon als wir los gingen ein wenig. Aber das schreckt ja erst mal nicht weiter ab, es regnet hier ja ziemlich häufig. Dann fing es aber so stark an zu schütten, dass die Straßenbahn überhaupt nicht mehr weiter fahren konnte. Irgendwie haben die hier nicht so viele Gullis und aus den anderen kam das Wasser schon wieder raus. Aus den Rohren der Hausdächer kam es zusätzlich auf die Straße geschossen. Ein krasser Anblick! Wir waren mit der Trikk an eine Stelle gelangt, die von Hügeln in beide Richtungen umgeben war. Denkbar schlecht in dieser Situation, da sich die Wassermassen zum See verwandelt hatten (andernorts floss das Wasser einfach die Straße hinab). Nach einer Weile standen ca. 15 Trikks in einer Straße hintereinander, weil sie eben nicht über den eben erwähnten See fahren konnten. Wir mussten also aussteigen und zu Fuß weiter...
Mittwoch Morgen traf sich die G-Group wieder. Das bedeutet so viel wie: Gösta-Esping-Andersen-der-Stern-am-welfare-Himmel-Group. Also die Leute aus dem ersten Seminar... Ida, Suzanne, Lucas, und zu spät: Lorena. Inga hatte sich aus dem Staub gemacht, mit Ziel Lofoten (und gutem Wetter!). Wir sind dem Geheimtipp von Ida gefolgt und in eine Bäckerei mit Café gegangen. Sehr toll. Diese Marmelade!!! Mit ganzen Erdbeeren - schwärm*

Nachtrag 3

Sonntag (1. Okt.):
Frognerseteren
Nach dem Marathon lag noch der ganze Nachmittag vor uns und Sebastian und ich entschieden uns nach Frognerseteren zu fahren. Es war wunderschönes Wetter und somit richtig toll durch den Wald zu laufen und die Natur zu genießen. Wir kamen noch an einem See vorbei, an dessen Ufer Blaubeeren wuchsen und zum Naschen einluden...
Frognerseteren6

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Musiktipp: apocalypse (Mapletree); Spruch: ganz viele auf der CD von Ina Müller - opp platt

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om wakeup

Hei! siden blir skrevet fra Katrin. Jeg kommer fra Nord-Tyskland, men jeg har studert statsvitenskap, juss og freds- og konfliktforskning i Marburg. Nå er jeg i utlandet om å studere velferdsstaten og naturligvis skandinavisk kjønnspolitikken. Jeg bor i Sogn studentby i Oslo, men jeg reiser gjennom hele Sør-Norge, fordi jeg vil nyte herligt landskapet i Norge! hilsen, Katrin

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